Kastration gut überstanden
Wir haben letztes Wochenende noch hin und her überlegt, ob wir Mono wirklich jetzt schon, mit 9 Monaten, kastrieren lassen. Aber nach weiteren zwei schlaflosen Nächten sind wir bei der Entscheidung geblieben.
Am Montag haben wir ihn um 08:15 Uhr in in der Tierklinik abgegeben und konnten ihn dann gegen 16:30 Uhr wieder abholen.
Die Tierklinik Stommeln gibt die Tiere erst dann wieder mit nach Hause, wenn sie vollständig aufgewacht sind und einen guten Eindruck machen. Was ich persönlich gut finde. Ich habe schon von Tierarztpraxen gehört, wo Hunde oder Katzen mit nach Hause genommen wurden, obwohl sie noch gar nicht vollständig erwacht waren.
Auch wenn die beiden keine Freigänger sind, haben wir Mono Chippen lassen. Merle wird bei ihrer späteren Kastration auch einen Chip eingesetzt bekommen.
Merle war sichtilich erfreut, dass der Kater wieder zu Hause ist. Als er seine Transporttasche verließ, schnurrte sie um ihn herum. Mono, der noch etwas wackelig auf den Beinen war, hatte in diesem Moment nichts anderes zu tun, als sie in Zeitlupe in den Nacken zu beißen und auf den Boden zu drücken. Ich kam mir vor, wie in einem Comic. Da wo er noch am Morgen aufgehört hat, machte er am Abend, nach der Kastration, sofort weiter.
Es kann wohl 4 – 6 Wochen dauern, bis sich die Hormone umgestellt haben. Aber ich muss sagen, dass er seit gestern schon gar nicht mehr so viel Interesse an Merle zeigt. Wenn sie an ihm vorbeiläuft schnuppert er zwar noch sehr interessiert, aber er packt sie sich nicht mehr am Nacken und das laute “Miauen” in der Nacht hat auch schon aufgehört.
Am Abend nach der Operation und am Folgetag hat er sich übergeben. Einmal ist er dafür sogar auf das Katzenklo gelaufen. Braver Kater! Ansonsten gab es keinerlei Komplikationen. Wir waren am Dienstag nochmals zur Nachuntersuchung und müssen mit ihm jetzt auch nicht mehr hin.
Kommentare
2 Kommentare zu “Kastration gut überstanden”
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Das mit dem Chip habt ihr richtig gemacht, denn manchmal entwischen die Samtpfoten. Bei Freunden von mir ist einer der beiden Kater sogar ein paar Mal freiwillig aus dem dritten Stock gesprungen, weil er die Welt außerhalb er Wohnung so interessant fand. Er wurde aber immer gleich wieder eingesammelt.
Ja, das war auch unser Gedankengang. Nicht, dass uns einer der Bären mal stiften geht oder vielleicht ziehen wir ja auch mal um und können ihnen einen Garten anbieten. Einmal in Narkose, direkt alles erledigen